Pleite: TIER.TV-Betreiber United Screen Entertainment ist insolvent
Der Sender, der bereits im vergangenen Februar 2009 Arbeitsplätze abgebaut hatte, will offenbar nach einer Sanierung durch neue Investoren wieder aus dem Insolvenzverfahren heraus.
Das Amtsgericht Berlin-Charlottenburg hat weiterhin viel Arbeit mit der Fernsehbranche: Nach dem TIMM-Betreiber Deutsche Fernsehwerke ist nun auch der Betreiber des Berliner Spartenkanals TIER.TV, United Screen Entertainment, insolvent. Der Sender will allerdings offenbar nach einer Sanierung durch neue Investoren wieder aus dem Insolvenzverfahren heraus. Das berichtet der Branchendienst "Horizont.net" in seinem Online-Angebot.
"Für uns ist die vorläufige Insolvenz nur ein Übergangszustand, der dabei helfen soll, die gesunden Unternehmensteile weiterzuführen. Wir führen derzeit Gespräche mit Investoren, von denen wir uns frisches Kapital erwarten, um die Zukunft unseres Senders zu sichern. Dies geschieht im Verbund mit unserem vorläufigen Insolvenz-Verwalter", so Carl Claussen, Geschäftsführer bei TIER.TV. Finanzielle Probleme sind dem Spartenkanal allerdings nicht unbekannt: Bereits im vergangenen Februar 2009 hatte man einige Arbeitsplätze abgebaut. Der Sender, der derzeit über ein Programmfenster beim Regionalsender tv.berlin sowie über das Internet sendet, wollte eigentlich seit dem vergangenen Jahr in einem Pay-TV-Angebot vorhanden sein.
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